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Naturheilverfahren in der HNO

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,

Verfahren aus der Naturheilkunde und der Komplementärmedizin sind integraler Bestandteil unserer Praxis.

Es kommen verschiedene naturheilkundliche Verfahren zum Einsatz, wie Akupunktur, Infusionen mit Vitaminen und Aufbaupräparaten und die Mesotherapie als Bindeglied zwischen Schulmedizin und Naturheilkunde.

Ein Beispiel für eine hochwirksame Therapie mittels Infusionen ist die

Vitamin-C-Hochdosistherapie

Vitamin C spielt in vielen Bereichen des menschlichen Körpers eine ausgesprochen wichtige Rolle, insbesondere im Stoffwechsel, dem Bindegewebe und bei der Infektabwehr.

Zusätzlich übt es als sogenannter Radikalfänger in unserem Körper gleichsam eine Funktion als „well-aging“ aus und recycelt dabei auch noch das wichtige Vitamin E.

Ausserdem senkt ein hoher Spiegel an Vitamin-C das für Allergien verantwortliche Histamin.

Da der Mensch im Gegensatz zu den Säugetieren dieses Vitamin in seinem Körper nicht selbst herstellen kann, ist er auf die Zufuhr von außen angewiesen. Über den Magen-Darm-Trakt können aufgrund der physiologischen Bedingungen nur geringe Vitaminmengen aufgenommen. Diese reichen bei chronischen Erkrankungen meistens nicht aus, um den gesteigerten Bedarf zu decken, so dass schnell eine Mangelsituation entstehen kann.

Mit hochdosierten Vitamin C-Infusionen kann diese Mangelsituation behandelt oder verhindert werden, denn das Vitamin C gelangt dadurch schnell in alle Körperzellen und verbleibt damit für längere Zeit in unserem Körper.

Nebenwirkungen gibt  es bei dieser Behandlung kaum; manche Menschen werden im Anschluss an die Infusion müde, gelegentlich tritt ein Kältegefühl im Arm auf.

Anwendungsgebiete

Die Vitamin C – Hochdosistherapie hat vielfältige Anwendungsgebiete wie

  • Akute Infekte
  • Chronische Infekte
  • Allergien
  • Burn - out – Syndrom
  • Tinnitus
  • Hörsturz
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Wundheilungsstörungen
  • Tumorerkrankungen mit Bestrahlung und Chemotherapie
  • Hochleistungssport

Nicht angewendet werden darf diese Therapie bei Kindern unter 12 Jahren, Nierenerkrankungen, schweren Autoimmunerkrankungen sowie bei Menschen, die mit dem Medikament Marcumar behandelt werden.

 

Akupunktur

Auch wenn die Wirkungsweise der Akupunktur weiterhin ungeklärt ist, ist deren Wirksamkeit mehrfach deutlich belegt.

Durch ihre vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten in der HNO-Heilkunde, als alleinige Therapie oder auch unterstützend, ist die Akupunktur in unserer Praxis ein unverzichtbares Instrument.

Zur Anwendung kommt die als MAPS bezeichnete Technik der MikroAkuPunktSysteme, die aus einer Weiterentwicklung der traditionellen chinesischen Akupunktur hervorgeht.

Besonders geeignet in der Behandlung von Störungen im HNO-Bereich, sind die komplex wirksamen Akupunkturpunkte an der Ohrmuschel, an den Handpunkten und die Mundakupunktur.

Wann kommt die Akupunktur zum Einsatz ?

  • bei vegetativem Schwindel
  • bei Hörsturz
  • bei Tinnitus
  • bei Infektanfälligkeit
  • bei allergischer Rhinitis
  • bei chronischer Behinderung der Nasenatmung
  • beim Altersschnupfen ( vasomotorische Rhinitis )
  • bei funktionellen Kopf- und Kiefergelenksbeschwerden
  • bei akuten Infekten im HNO-Bereich
  • bei akuten und bei chronischen Schmerzen

Mesotherapie

Informationen zur Mesotherapie

In der Mesotherapie werden mit feinen, kurzen Nadeln oder einer speziellen Mesotherapiepistole individuell zusammengestellte Medikamente und Wirkstoffe direkt in die Haut im zu behandelnden Bereich injiziert. Die minimalinvasive Methode verbindet Grundlagen der Akupunktur, der Neuraltherapie, der Arzneitherapie und nutzt das Prinzip der Reflexzonen. Durch ihre Wirkweise ist sie besonders schonend und wird bei verschiedenen akuten und chronischen Erkrankungen sowie in der ästhetischen Medizin eingesetzt.

Wirkweise

Die Wirkung der Mesotherapie basiert auf der gezielten lokalen Anwendung von verschiedenen Wirkstoffen sowie dem stimulierenden physikalischen Effekt der Nadelung. Die Mikroinjektionen erfolgen in bestimmte Akupunktur- und Reaktionspunkte. Dabei entsteht ein Hautdepot mit den Wirkstoffen, die nach und nach abgegeben werden, was einen schnellen und gleichzeitig anhaltenden Effekt gewährleistet. Injiziert wird eine individuell zusammengestellte Kombination verschiedener Arzneien, Vitamine, homöopathischer und pflanzlicher Mittel, die sich gegenseitig verstärken und ergänzen. Aufgrund der potenzierten Wirkung und der lokalen Anwendung bleiben die verwendeten Wirkstoffmengen äußerst gering. Die nur wenige Millimeter tiefen Stiche regulieren die Abwehrkräfte, indem sie die Immunzellen der Haut modulieren. Sie steigern die Durchblutung und Sauerstoffversorgung des Bindegewebes, das Gewebe wird stimuliert, körpereigene Endorphine und entzündungshemmende Substanzen werden freigesetzt.

Durch die Anregung der Mikrozirkulation sowie durch Diffusionsprozesse gelangen die Substanzen unmittelbar in den erkrankten Bereich und auch in tiefer liegende Strukturen wie Muskeln und Gewebe, aber kaum in den Blutkreislauf. Das macht die Mesotherapie besonders schonend, denn die ohnehin geringen Dosen belasten den Organismus nicht unnötig. Bei korrekter Anwendung, die nur durch geschulte Ärzte oder Heilpraktiker stattfinden darf, zeigt die Behandlung nahezu keine Nebenwirkungen oder Komplikationen und ist auch für Kinder und Schwangere geeignet.

Junge Disziplin aus Frankreich

Die Mesotherapie wurde vom französischen Arzt Michel Pistor (1924 – 2003) erfunden und als Begriff erstmals 1958 erwähnt. Seitdem hat sich die Methode weltweit etabliert und wurde durch das wissenschaftliche Netzwerk der einzelnen nationalen Mesotherapie-Gesellschaften weiterentwickelt und perfektioniert.

Das Wort Meso (griech.: mittel) nimmt Bezug auf das Mesoderm, welches in der dritten Entwicklungswoche des Menschen als mittleres Keimblatt entsteht und aus dem heraus sich u.a. Haut und Bindegewebe entwickeln, jene Bereiche, die Ziel der Mesotherapie sind. Man kann also auch von einer Matrix-Therapie sprechen, d.h. es werden neben der gezielten lokalen auch regulatorische Wirkungen auf das Gesamtsystem erreicht.

Allgemeine Sprechzeiten 
nach Vereinbarung

  • Mo 08:00-12:00 und 13:00-15:00
  • Di   08:00-12:00 und 15:00-19:00
  • Mi  OP-TAG
  • Do  08:30-12:00 und 15:00-19:00
  • Fr   08:30-13:00

Privatpatienten und Selbstzahler
nach Vereinbarung

An Wochenenden steht Ihnen der


Privatärztliche HNO-Bereitschaftsdienst zur Verfügung


 

Kontakt

Notfälle

  • Lebensbedrohliche Erkrankungen: 112 - Notruf
  • Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116117
  • Rettungsdienst: 06252-19222
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