Therapie des Schnarchens

 

Welches Therapiekonzept ist für Sie am besten ?

Prinzipiell gilt, je mehr Faktoren beseitigt werden können, die das Schnarchen begünstigen, umso besser ist die Chance, das Schnarchen zu reduzieren oder sogar ganz zu verhindern. Durch das hno-Schnarchkonzept kann ich den für Sie besten Therapieplan erstellen.

Da die Ursachen des Schnarchens vielfältig sind, kann nur ein speziell auf jeden Patienten abgestimmtes Vorgehen den maximalen Nutzen bringen.
Hierdurch können Erfolgsquoten von über 90 % erreicht werden.

Bei der sogenannten Multilevel- Radiofrequenztherapie werden eine eingeschränkte Nasenatmung, das Gaumensegel und je nach Befund auch ein vergößerter Zungengrund in einer Sitzung behandelt. Durch dieses individuelle Vorgehen können sehr hohe Erfolgsquoten erreicht werden.

 

Welche operativen Verfahren werden angewandt?

Ziel der Operation ist eine optimale Nasenatmung durch Verkleinerung der Schwellkörper in der Nase (Nasenmuscheln) und ein straffes Gaumensegel sowie eine Reduktion einer vergrößerten Zunge.

Hierfür hat sich die Gewebereduktion mit der modernen Radiofrequenztherapie bestens bewährt. Im Gegensatz zum Laser werden hierbei keine Verbrennungen gesetzt. Der modifizierte Radiofrequenzstrom reguliert sich selbst und führt lediglich zu einer Erhitzung des Gewebes. In der Folge trocknet das Gewebe aus, und es kommt zu einer Volumenreduktion. Dieser Eingriff erfolgt im Regelfall in örtlicher Betäubung. Gelegentlich muss dieser Eingriff zur optimalen Stabilisierung wiederholt werden.
In manchen Fällen kann zusätzlich eine operative Nasenscheidewandkorrektur erforderlich sein oder auch eine Verkleinerung von extrem stark vergrößerten Mandeln. Operationen an der Nasenscheidewand und an den Mandeln bedingen eine Vollnarkose und manchmal auch eine stationäre Überwachung.


Für andere, in der Literatur oder manchen Zeitschriften gelegentlich beschriebenen Eingriffe, wie die Zungenschlinge oder die Gaumensegelversteifung durch Implantation kleiner Kunststoffstäbchen, liegen keine guten Ergebnisse vor und sind somit aus meiner Sicht derzeit abzulehnen.

 

Können die Schnarchoperationen bei jedem Patienten durchgeführt werden?

Sofern der allgemeine Gesundheitszustand dies zulässt, ja. Liegen jedoch „äußere“ Faktoren vor, wie z.B. ein deutliches Übergewicht, übermäßiger Alkohol- oder Schlafmittelkonsum, so muss die Durchführung einer Operation sehr kritisch betrachtet werden.

 

Ist die Operation stationär oder ambulant?

Erfolgt eine Volumenreduktion in der Nase und am Gaumensegel mit der Radiofrequenztherapie, so kann dies problemlos ambulant erfolgen.
Wird jedoch eine Mandelentfernung, eine Volumenreduktion des Zungengrunds oder eine Nasenscheidwandkorrektur zusätzlich durchgeführt, so kann eine stationäre Aufnahme für 2- 4 Tage notwendig sein.

 

Ist die Operation in Vollnarkose?

Die von mir durchgeführten Eingriffe mittels Radiofrequenz werden in der Regel alle in einer örtlichen Betäubung durchgeführt.

Die Ausnahme bildet die Kombination mit Operationen der Nasenscheidewand, des Zungengrunds und der Mandeln, hierfür ist eine Vollnarkose erforderlich.

 

Wie lange bin ich nach einer Schnarch- Operation arbeitsunfähig?

Durch die schonende Behandlung mit der Radiofrequenztherapie fühlen Sie sich in der Regel nach 2 Tagen schon wieder fit. Je nach körperlicher Belastung sind 3 bis 7 Tage Erholung zu empfehlen.
Bei einer Nasenscheidewandkorrektur oder einer Mandelentfernung sollte man 14 Tage Arbeitsunfähigkeit kalkulieren.

 

Ist die Schnarchoperation mit Radiofrequenz schmerzhaft?

Die Operation selbst ist nicht schmerzhaft. Sie findet immer unter Betäubung statt. Innerhalb der ersten Woche nach der Operation treten nach der Gaumensegeloperation Schluckbeschwerden auf. Diese sind mit dem Schmerz bei einer Halsentzündung vergleichbar und mit leichten Schmerzmedikamenten gut beherrschbar.

 

Schnarche ich sofort nach der Operation nicht mehr?

In den ersten drei Wochen kommt es zu einer Schwellung des Gewebes durch die Heilungsreaktion des Körpers. In dieser Zeit kann es sogar zu einer Verstärkung des Schnarchens kommen. Der vollständige Therapieerfolg stellt sich in etwa 6 bis 8 Wochen ein.

 

Gibt es auch nicht-operative Alternativen ?

Im Einzelfall ja. Neben den Maßnahmen, die sie selbst ergreifen können, wie Reduzierung des Körpergewichts, Verzicht auf abendlichen Akoholgenuß und leichtes Abendessen, kommen für manche Patienten auch sog. Unterkiefervorschubschienen in Frage.

Diese in der Nacht zu tragenden Schienen sollen den Unterkiefer und damit auch den Zungengrund nach vorne verlagern und damit die Kollapsneigung im Zungengrundbereich verhindern. Diese Maßnahme wird jedoch nicht von vielen Patienten toleriert. Weiterhin gibt es zahnärztliche Gegebenheiten, die das Tragen dieser Schienen nicht erlauben. Gelegentlich kann eine Kombination mit einer Operation zur Verbesserung der Nasenatmung sinnvoll sein. Hierzu berate ich Sie gerne in meiner Praxis.

 

Übernimmt meine Krankenkasse die Kosten?

Die Kosten für eine Schnarchoperation oder eine Unterkiefervorschubschiene bei Schnarchen werden von den Gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen. Die Privaten Krankenkassen übernehmen die Kosten gelegentlich anteilig oder vollständig. Im Einzelfall sollte zuvor eine Kostenzusage eingeholt werden.

 

Mit welcher Investition habe ich zu rechnen?

Die Kosten für die Schnarchoperation hängen ganz vom Ausmaß der durchgeführten Operation ab und bewegen sich zwischen €350,- und €1200,-.

Einen verbindlichen Kostenvoranschlag kann ich Ihnen nach Durchführung des hno-Schnarchkonzepts erstellen.

 

Was passiert, wenn ich ein sog. Schlafapnoesyndrom habe?

Hat die ambulante Schlafanalyse, die vor einer operativen Maßnahme zwingend erforderlich ist, ergeben, dass Sie unter einem Schlafapnoesyndrom (nächtliche Atemaussetzter) leiden, erfolgt eine Überweisung ins Schlaflabor zur weiteren Therapie.

Nur wenn ein leichtes bis mittleres Schlafapnoesyndrom vorliegt und eine Therapie mit einem CPAP nicht möglich ist, kann unter bestimmten Voraussetzungen eine operative Therapie als Alternative in Betracht gezogen werden.

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  • Di   08:00-12:00 und 15:00-19:00
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Privatpatienten und Selbstzahler
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